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Montag, 25. 07. 2011 | Recht & Praxis
Laut Medienberichten hat die städtische Elbphilharmonie Bau Klage gegen das Konsortium der Unternehmen Hochtief und Commerz Real, die Admanta, eingereicht. Das Landgericht Hamburg muss nun entscheiden, wer die Verantwortung für die nunmehr 14-monatige Bauverzögerung trägt.
Foto: © Herzog & de Meuren
Laut Immobilien-Zeitung hat sich der städtische Finanzierungsanteil am 500-Millionen-Bau mittlerweile auf offizielle 323 Millionen Euro vervierfacht. Inoffiziell wird gar von 351 Millionen Euro Baukosten gesprochen. Die Inbetriebnahme der Elbphilharmonie sollte bereits dieses Jahr erfolgen, nun könnte eine Eröffnung laut Hochtief bis ins Jahr 2014 verschoben werden.
Sollte die Stadt Hamburg mit ihrer Klage durchdringen, drohen dem Konsortium eine Kostenübernahme von rund 40 Millionen Euro, so das Hamburger Abendblatt. Für eine dreimonatige Verzögerung übernehme die Stadt laut Klageschrift die Verantwortung, für weitere elf Monate verlangt sie die Kostenübernahme aus Vertragsstrafe.
Bereits 2010 konnte sich die Stadt Hamburg gegenüber Hochtief in ihrer Klage auf Herausgabe eines Terminplans durchsetzen. Dieser wurde seitens Hochtief jedoch nie geliefert.
Quelle: WB-Online-Redaktion
17.12.2010
Elbphilharmonie: LG Hamburg verpflichtet Objektgesellschaft zur Vorlage eines Detailterminplans
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