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Donnerstag, 29. 12. 2011 | Wirtschaft & Politik
Die Hamburger Elbphilharmonie wird anscheinend doch nicht teurer. Der Baukonzern Hochtief hat gegenüber Radio ENERGY Hamburg 97.1 bestritten, dass er für den Bau des Prestigeprojekts noch einmal zusätzlich 180 Millionen Euro von der Hansestadt verlangt. Das hatte die BILD-Zeitung (Mittwochsausgabe) berichtet und sich dabei auf Unternehmenskreise berufen.
Foto: © kameraauge - Fotolia.com
Er bestreite, dass diese Aussage gemacht wurde, sagte der Sprecher des Essener Konzerns, Bernd Pütter, im ENERGY-Hamburg-Interview. Wer Anderes behauptet, sage die Unwahrheit. Bislang liegt der Hamburger Beitrag zu den Baukosten bei 323,5 Millionen Euro. Mit den zusätzlichen 180 Millionen Euro würde die Marke von einer halben Milliarde Euro aus Hamburger Steuergeldern überschritten. Erst am Dienstag war bekannt geworden, dass Hochtief den schon oft verschobenen Fertigstellungstermin für die Elbphilharmonie erneut verschieben will - von April auf November 2014. Als Grund dafür gab die zuständige Projektgesellschaft vor allem Probleme bei gemeinsamen Planungen und bei Entscheidungen der Stadt an.
Quelle: Radio ENERGY Hamburg 97.1/ots
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